Die Dynamik im Bereich der Verknüpfung von Wissenschaft und Politik innerhalb des UN-Systems hat in den letzten Jahren zugenommen. In einer wegweisenden Entwicklung… Pakt für die ZukunftDer im September 2024 von den Staats- und Regierungschefs von 193 Ländern verabschiedete Pakt widmete Wissenschaft, Technologie, Innovation und digitaler Transformation ein ganzes Kapitel. Darin wurde ein „Neuanfang für den Multilateralismus“ versprochen und betont: „Fortschritte in Wissen, Wissenschaft, Technologie und Innovation können den Weg zu einer besseren und nachhaltigeren Zukunft für alle ebnen. Wir haben die Wahl.“
Auch im Jahr 2025 spielte die Wissenschaft weiterhin eine Rolle in wichtigen UN-Prozessen und -Ergebnissen, beispielsweise in Dokumenten wie der Agenda 2025. Compromiso de Savilla, hat das Ministerielle Erklärung des Hochrangigen Politischen Forums 2025 für nachhaltige Entwicklungund die Politische Erklärung von Awazabis hin zur jüngsten Gründung der Unabhängiges internationales wissenschaftliches Gremium für künstliche Intelligenz.
Doch in der sich wandelnden globalen Wissenschaftspolitik bleibt vieles ungewiss. Die UN befindet sich angesichts geopolitischer Spannungen, wirtschaftlicher Herausforderungen und einer Vertrauenskrise in globale Institutionen in einer instabilen Lage. Die Unterstützung für die Umsetzung des Zukunftspakts ist weiterhin hoch, doch der Erfolg hängt von einer effektiven Umsetzung auf Länderebene ab, wo der Zugang zu wissenschaftlicher Beratung für eine evidenzbasierte Implementierung nach wie vor ungleich verteilt ist.
Im UN-Hauptquartier streben die Mitgliedstaaten Verhandlungen an rund UN-Reform geplant für Anfang 2026 als Reaktion auf die UN80-InitiativeDies könnte die Fähigkeit der UN zur Verknüpfung von Wissenschaft und Politik stärken oder schwächen.
Es bleibt auch abzuwarten, welche Richtung der bevorstehende Auswahlprozess einschlagen wird. neuer UN-Generalsekretär Die Frage ist, ob die Kandidaten im Jahr 2026 das Erbe von Generalsekretär Guterres fortführen und die Rolle der Wissenschaft im UN-Sekretariat und im gesamten UN-System stärken werden.
Inzwischen laufen informelle Gespräche, um eine Richtung für die Zukunft der Agenda für nachhaltige Entwicklungeinschließlich der Rolle der Wissenschaft bei der Agenda-Setting-, Politikgestaltungs-, Umsetzungs- und Überprüfungsphase – wobei mit einem Beginn der formellen Beratungen über die „Post-2030-Agenda“ erst im Jahr 2027 zu rechnen ist.
Der ISC wird diese und weitere Prozesse genau verfolgen, um Möglichkeiten zur Stärkung der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik zu finden und die globale wissenschaftliche Gemeinschaft in die Beratungen der Vereinten Nationen einzubinden.
Darüber hinaus sind hier einige der wichtigsten UN-Veranstaltungen aufgeführt, auf die sich der ISC im Jahr 2026 vorbereiten wird:
Das ISC überwacht außerdem mehrere von der UN vorgeschriebene Treffen, die voraussichtlich während der laufenden Sitzung der UN-Generalversammlung stattfinden werden, und trägt durch Empfehlungen von Rednern, Briefings und informelle wissenschaftliche Beratung dazu bei, dass wissenschaftliche Erkenntnisse eine starke und grundlegende Rolle spielen:
ISC-Mitglieder werden gebeten, ihre Pläne zur Beteiligung an diesen UN-Veranstaltungen und den damit verbundenen Prozessen mitzuteilen und auf relevante Arbeiten hinzuweisen, die durch ISC-Beiträge zu diesen Veranstaltungen gefördert werden könnten. Bitte kontaktieren Sie uns unter [E-Mail geschützt]
Der ISC freut sich darauf, auch 2026 weiterhin zusammenzuarbeiten, um eine evidenzbasierte Entscheidungsfindung voranzutreiben – und inmitten von Polykrisen und Transformationen eine starke wissenschaftliche Grundlage für die Zukunft des Multilateralismus zu schaffen.
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