„Der anhaltende technologische Fortschritt, der sich beschleunigende Klimawandel und die Zunahme zoonotischer Krankheiten bedeuten, dass die Wahrscheinlichkeit extremer, globaler Katastrophen oder sogar existenzieller Risiken an mehreren, miteinander verbundenen Fronten besteht.“ Es ist angebracht, Anstrengungen zu unternehmen, um die extremen, katastrophalen und existenziellen Risiken, denen wir ausgesetzt sind, besser zu definieren und zu identifizieren.“ UN-Generalsekretär António Guterres, Unsere gemeinsame Agenda
Die internationale Gemeinschaft versucht zunehmend, die großen Risiken zu verstehen, denen wir ausgesetzt sind, und die Rolle, die Institutionen bei der besseren Prävention, Vorbereitung und Bewältigung der Gefahren, die diese Risiken verursachen, spielen können. Als Reaktion auf diese wachsende Nachfrage haben das Büro der Vereinten Nationen für Katastrophenvorsorge, der Internationale Wissenschaftsrat, das Zentrum für die Erforschung existenzieller Risiken und das Simon Institute for Longterm Governance ihre Kräfte gebündelt, um diese zu entwickeln ein Briefing über Gefahren, die das Potenzial haben, zu globalen und existenziellen Katastrophen zu führen.
In der Informationsnotiz werden zehn geologische, biologische, technologische und soziale Gefahren mit globalem Eskalationspotenzial identifiziert. Diese Gefahren weisen bestimmte besorgniserregende Merkmale auf, beispielsweise die Fähigkeit, mehrere Systeme zu beeinflussen und etablierte Reaktions- und Bewältigungskapazitäten zu umgehen. Sie werden voraussichtlich auch durch die einflussreichen Kräfte des Klimawandels und der künstlichen Intelligenz erheblich verstärkt oder verändert. Zusammengenommen erzeugen diese Gefahren und Kräfte ein Maß an Komplexität, dem die heutigen Governance-Strukturen nicht gewachsen sind.
Diese Minderheit bekannter Gefahren, die Kaskaden auslösen könnten, die zu globalen und existenziellen Katastrophen führen könnten, erfordert eine Fokussierung und macht eine Verfeinerung der Governance-Strategien erforderlich, um sie anpassungsfähiger an die verschiedenen Erscheinungsformen des Risikos zu machen. Aktuelle Governance-Systeme sind darauf ausgelegt, Ereignisse mit bekannter Häufigkeit und beherrschbarem Schweregrad vorzubereiten und darauf zu reagieren. Sie eignen sich jedoch nicht für die Bewältigung von Worst-Case-Szenarien, die neu auftreten, exponentiell sind und eine globale Tragweite haben.
Dieser zweite Risikodialog wird Auswirkungen auf die Governance auf nationaler und internationaler Ebene untersuchen. Die Global Risk Dialogues werden globale Experten und Praktiker zusammenbringen, um zu diskutieren, was dies in der Praxis bedeutet.
In der Sitzung wird erörtert, wie sich die Risikoforschung weiterentwickeln muss, um ein besseres Verständnis und Management von Gefahren mit Eskalationspotenzial zu fördern. Es wird:
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