Der Anstieg des Meeresspiegels stellt eine ernste Bedrohung für die kleinen Inselentwicklungsstaaten im Pazifik dar.
Der steigende Meeresspiegel führt zum Eindringen von Salzwasser in Süßwasservorkommen und Brunnen, wodurch die Trinkwasserversorgung gefährdet und die sanitären Grundversorgungseinrichtungen sowie die öffentliche Gesundheit bedroht werden. Der Meeresspiegelanstieg verringert zudem die Anbauflächen und beeinträchtigt so den Anbau von Grundnahrungsmitteln und die Nahrungsquellen an den Küsten, die die Grundlage der lokalen Ernährung und Wirtschaft bilden. Rund 70 % der Haushalte auf den Pazifikinseln sind für ihren Lebensunterhalt auf die Landwirtschaft angewiesen, und viele Küstengemeinden sichern ihre Ernährung zusätzlich durch die Fischerei in den Riffen.
Diese Kombination aus Küstenüberflutung, Salzwasserverschmutzung, extremen Wetterereignissen und geschädigten Ökosystemen hat bereits Auswirkungen auf:
Die Fortschritte bei SDG 6 (Sauberes Wasser und Sanitärversorgung) verlaufen in vielen pazifischen Kontexten nicht planmäßig, und der steigende Meeresspiegel verschärft die Wasserunsicherheit und die damit verbundenen Gefährdungen der Lebensgrundlagen in der gesamten Region.
Wissenschaft, Technologie und Innovation (WTI) – darunter Meeresspiegelüberwachung, Küsten- und Grundwassermodellierung, widerstandsfähige Wasserinfrastruktur, naturbasierter Schutz und gemeinschaftlich getragene Anpassung – sind unerlässlich für evidenzbasierte Entscheidungen und lokal angemessene Maßnahmen. Die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Politik und Investitionen ist im Pazifikraum jedoch weiterhin uneinheitlich.
Warum dieses Problem, warum gerade jetzt? Angesichts der sich beschleunigenden Auswirkungen des Klimawandels und der Vorbereitung internationaler Prozesse auf Diskussionen über Klimafinanzierung, Verluste und Schäden sowie nachhaltige Entwicklung bietet das UN STI Forum eine zeitgemäße Plattform, um pazifische Perspektiven zu stärken und Wissenschaft mit Politik und Finanzen in Einklang zu bringen, um die Widerstandsfähigkeit zu fördern.
13:15 – 13:30 | Begrüßung
Hochrangige Vertreter der Ständigen Vertretungen Australiens und Fidschis, zusammen mit Robert Dijkgraaf Der designierte Präsident des Internationalen Wissenschaftsrats wird die Sitzung eröffnen, die Grundlage für die Diskussion schaffen und die Dringlichkeit des Meeresspiegelanstiegs für die kleinen Inselentwicklungsstaaten im Pazifik hervorheben.
13:30 – 14:00 Uhr | Expertenvorträge
Die Diskussion wird von drei Expertenperspektiven geprägt sein:
14:00 – 14:25 | Podiumsdiskussion
Eine moderierte Diskussion, die Referenten und Co-Vorsitzende zusammenbringt, um wichtige Herausforderungen und Chancen zu erörtern, darunter die Zusammenhänge zwischen Meeresspiegelanstieg, Wassersicherheit und Lebensgrundlagen sowie Wege zur Stärkung der Abstimmung zwischen Wissenschaft, Politik und Finanzierung.
14:25 – 14:45 | Publikumsfragen und Schlussworte
Interaktiver Austausch mit den Teilnehmern, gefolgt von abschließenden Reflexionen der beiden Vorsitzenden.
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