Die Österreichische Akademie der Wissenschaften ist seit 1950 Mitglied.
Die Österreichische Akademie der Wissenschaften, 1847 als Kaiserliche Akademie der Wissenschaften gegründet, ist eine gelehrte Gesellschaft, ähnlich wie viele andere große gelehrte Akademien in Europa. Gleichzeitig ist es die führende außeruniversitäre Einrichtung Österreichs in der Grundlagenforschung. Viele bedeutende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland sind Mitglieder der Akademie (als ordentliche Mitglieder, korrespondierende Mitglieder oder Ehrenmitglieder). An der Spitze der Akademie steht ein Komitee, das sich aus vier Wissenschaftlern zusammensetzt, die aus der Mitte der ordentlichen Mitglieder gewählt werden. Über die konkrete Ausrichtung der Akademie entscheiden jedoch die Mitgliederversammlung und die Versammlungen der beiden Hauptfakultäten (Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Geistes- und Sozialwissenschaftliche Sektion), deren Mitglieder einmal pro Jahr zusammentreten Monat. Bei diesen Treffen werden die verschiedenen Forschungsprogramme zur Genehmigung vorgelegt, bieten aber auch Gelegenheit zur wissenschaftlichen Diskussion. Die Forschung selbst wird derzeit an 19 Institutionen, fünf Forschungsstellen und rund 50 Forschungskommissionen in ganz Österreich durchgeführt. Darüber hinaus verwaltet die Akademie zahlreiche nationale und internationale Forschungsprogramme. Abkommen mit rund 22 Ländern bieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich auf Austauschbasis an ausländischen Forschungsprojekten zu beteiligen. Die Akademie betreibt auch einen eigenen Verlag, der hauptsächlich aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften, aber auch mathematische und naturwissenschaftliche Bücher herausgibt. Wissenschaftliche Veröffentlichungen werden mit verwandten Institutionen auf der ganzen Welt ausgetauscht. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften beschäftigt derzeit rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Forschung und Verwaltung.