Die Israelische Akademie der Wissenschaften ist seit 1952 Mitglied.
Die 1961 per Gesetz gegründete Israelische Akademie der Wissenschaften und Geisteswissenschaften besteht aus siebzig der angesehensten Wissenschaftler und Gelehrten Israels, die mit Hilfe der Mitarbeiter und Komitees der Akademie als nationale Anlaufstelle für die israelische Wissenschaft dienen. Zu den Aufgaben der Akademie gehören die Bewahrung und Förderung israelischer intellektueller Exzellenz, die Beratung der Regierung in wissenschaftsbezogenen Angelegenheiten, die Finanzierung und Veröffentlichung von Forschungsergebnissen von bleibendem Wert und die Aufrechterhaltung des aktiven Kontakts mit wissenschaftlichen Kollegen und wissenschaftlichen Organisationen im Ausland.
Die Akademie gründete die Israel National Science Foundation sowie eine Reihe anderer Fonds, die von privaten Spendern unterstützt werden. Es unterhält enge Beziehungen zu Ministerialämtern in Fragen der nationalen Wissenschaftspolitik und Hochschulbildung in Israel und war maßgeblich an der Einrichtung eines Koordinierungsgremiums von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen beteiligt, die sich mit Wissenschaft befassen. Sie vertritt Israel in internationalen wissenschaftlichen Organisationen, darunter praktisch alle wissenschaftlichen Mitglieder der ICSU, und hat Vereinbarungen zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit über dreißig ausländischen Akademien und wissenschaftlichen Gesellschaften.
Die geografische Lage Israels an der Schnittstelle zwischen Europa, Asien und Afrika hat die einzigartige Situation geschaffen, in der Israel Mitglied einer Vielzahl regionaler Vereinigungen ist. Israel behält Beobachterstatus in der European Science Foundation und assoziierte Mitgliedschaft in den wissenschaftlichen Rahmenprogrammen der Europäischen Union. Die Akademie ist Gründungsmitglied von ALLEA (All European Academies) und AASA (Association of Asian Science Academies) und des Council of Presidents of Science Councils and Academies in the Middle East (Jordanien, Palästinensische Autonomiebehörde, Ägypten, Israel und USA). Der Akademiepräsident ist auch Mitglied des InterAcademy Council und des InterAcademy Panel.