Im Jahr 2006 traf sich eine Gruppe engagierter Wissenschaftler und Technologen mit umfassender Erfahrung zum ersten Mal beim Mauritius Research Council, um Mittel und Wege zur Einrichtung einer Akademie der Wissenschaften für Mauritius zu erörtern. Ziel der Akademie war es, als unabhängiger hochrangiger Think-Tank zu wissenschaftlichen und technologischen Fragen, die das Land betreffen, aufzutreten und die Regierungen und die Privatwirtschaft entsprechend zu beraten. Die Akademie sollte eine rein wissenschaftliche und technologische Organisation mit Mitgliedern aus Mauritianern aus der Region und der Diaspora sein. Die Akademie wurde 2007 offiziell ins Leben gerufen.
MAST-Aktivitäten werden von einem Exekutivrat aus 11 Mitgliedern organisiert, der alle zwei Jahre durch Wahl auf einer Versammlung erneuert wird. Getreu seiner Mission, den Dialog zwischen Wissenschaftlern und politischen Entscheidungsträgern zu stärken, hat der MAST-Rat beschlossen, Arbeitsgruppen mit dem Ziel einzurichten, globale Themen mit nationalem Fokus zu diskutieren, die zu politischen Empfehlungen führen, damit die Wissenschaft zu nachhaltiger Entwicklung beitragen kann. Beispiele für diskutierte Themen sind „Ernährungssicherheit“, „COVID-19-Pandemie“, „Wissenschaft, Technologie und gesellschaftliche Fragen“ und 'Naturwissenschaftliche Bildung im breiten Kontext von STEM'. Es wurde jeweils ein Grundsatz-/Strategiepapier herausgegeben. Seit 2007 gibt MAST einen Online-Newsletter und eine Jahres- oder Zweijahreszeitschrift heraus.
Neben der ISC-Mitgliedschaft ist MAST Mitglied von NASAC und IAP und beteiligt sich regelmäßig an deren Aktionen. MAST unterhält auch enge Arbeitsbeziehungen zu mehreren Wissenschaftsakademien, wie unter anderem ASSAf, INSA, AAS, The Royal Society, l'Academie des Sciences de Paris.