Die Beratung richtet sich an Berufseinsteiger und Fachkräfte mit Erfahrung im Journalismus, in der Medienarbeit oder in der Wissenschaftskommunikation. Erfahrung in der Katastrophenrisikoberichterstattung ist von großem Vorteil.
1. Projektübersicht
Der Internationale Wissenschaftsrat (ISC) hat in Zusammenarbeit mit dem Büro der Vereinten Nationen für Katastrophenvorsorge (UNDRR) und Partner führen ein Pilotprojekt zur Entwicklung eines Medien-Toolkits durch, das auf dem Gefahreninformationsprofile (HIPs).
HIPs liefern wissenschaftlich fundierte, standardisierte Gefahrendefinitionen und werden von technischen Einrichtungen häufig genutzt. Es besteht jedoch ein anerkannter Bedarf, dieses Wissen in zugängliche, medienorientierte Formate zu übersetzen.
Ziel dieses Projekts ist die gemeinsame Entwicklung praktischer Werkzeuge, die Journalisten und Medienschaffende dabei unterstützen, genaue, konsistente und faktenbasierte Berichterstattung über Gefahren und Katastrophen in verschiedenen Medienformaten zu liefern.
2. Überblick über die Beratungsleistungen
Der Medienberater unterstützt den technischen Leiter und den Projektbeauftragten bei der Umsetzung der medienwirksamen Projektkomponenten.
Die Beratung richtet sich an Berufseinsteiger und Fachkräfte mit Erfahrung im Journalismus, in der Medienarbeit oder in der Wissenschaftskommunikation. Erfahrung in der Katastrophenrisikoberichterstattung ist von großem Vorteil.
Der/Die Berater/in wird zur Entwicklung der Toolkit-Inhalte beitragen, die Medienarbeit und -koordination unterstützen sowie bei der Vorbereitung und Durchführung des Co-Design-Workshops mitwirken. Die Aufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass die Ergebnisse zugänglich, praxisnah und auf die Arbeitsabläufe der Medien abgestimmt sind und gleichzeitig die wissenschaftliche Grundlage der HIPs wahren.
3. Projektergebnisse
Das Projekt wird folgende Hauptergebnisse hervorbringen:
- Ein allgemeines Medien-Toolkit für Gefahreninformationen und -meldungen (einschließlich Medienvorlagen und -skripten, Terminologieleitfaden, visuellen und erzählerischen Konzepten)
- Acht Gefahreninformationsblätter, speziell für die Mediennutzung
- Ein Workshop zur gemeinsamen Gestaltung mit Wissenschaftskommunikatoren und Medienvertretern
- Synthesebericht basierend auf dem Workshop
- Wissenschaftlich fundierte Grundsätze für die Gefahrenmeldung
- Empfehlungen für Skalierung, Schulung und zukünftige Implementierung
Von dem Medienberater wird erwartet, dass er/sie Folgendes leistet:
- Medienorientierte Toolkit-Komponenten
- Beiträge zur Vorbereitung und Durchführung des Co-Design-Workshops (einschließlich gemeinsamer Moderation)
- Zusammenfassung des Workshops und Synthese der Ergebnisse
- gefahrenspezifische Werkzeugkastenmaterialien
- Begleitende Dokumentation und Kommunikationsmaterialien
4. Arbeitsumfang
Unter der Aufsicht des technischen Leiters und des Projektbeauftragten übernimmt der Medienberater folgende Aufgaben:
a) Entwicklung von Medieninhalten
- Unterstützung der Übersetzung von HIP-Fachinhalten in medienfreundliche Formate
- Beitrag zur Ausarbeitung von:
- Gefahrenhinweise
- Medienvorlagen und Skripte
- Terminologieleitfaden
- Visuelle und erzählerische Konzepte
- Unterstützung bei der Anpassung von Inhalten an verschiedene Medienformate (Print, Rundfunk, Digital, soziale Medien).
b) Workshop-Vorbereitung und -Unterstützung
- Unterstützung bei der Identifizierung und Koordination mit Medienteilnehmern
- Unterstützung bei der Vorbereitung von:
- Hintergrundmaterialien
- Vorlagen für den Entwurfswerkzeugkasten
- Workshop-Präsentationen
- Leisten Sie während des Workshops einen Beitrag zur Moderationsunterstützung.
C) Medienarbeit und -koordination
- Unterstützung der Kontaktaufnahme zu Journalisten, Redakteuren und Mediennetzwerken
- Unterstützung bei der Kommunikation mit Teilnehmern und Partnern
- Beitrag zur Dokumentation von Medienbedürfnissen, Herausforderungen und Feedback
d) Dokumentation und Berichterstattung
- Unterstützung bei der Vorbereitung von:
- Workshop-Zusammenfassungsbericht
- Komponenten des Entwurfswerkzeugsatzes
- Eingaben für die finalen Projektergebnisse
- Unterstützung bei der Zusammenführung des Feedbacks von Partnern und Gutachtern
5. Aufgabenbeschreibung (ToR)
Die Beratung wird vom International Science Council (ISC) geleitet.
Dauer: Ungefähr 6 Monate
Das Maß des Aufwands: Geschätzter Zeitaufwand: 15–20 Arbeitstage, verteilt über den Beratungszeitraum
Berichtslinie:
- Berichtet an den technischen Leiter und den Projektbeauftragten.
- Arbeitet in Abstimmung mit dem ISC-Projektteam und Partnern
Qualifikationen und Fähigkeiten:
- Hintergrund im Journalismus (bevorzugt) oder verwandten Bereichen (Medienarbeit, Wissenschaftskommunikation oder ähnliches)
- Fachkenntnisse und Interesse an Katastrophenrisiken, Gefahren und Klima sind von Vorteil.
- Starke Schreib- und Redaktionsfähigkeiten für ein nicht-technisches Publikum
- Die Fähigkeit, komplexe Informationen in eine klare, verständliche Sprache zu übersetzen
- Erfahrung in internationalen oder Multi-Stakeholder-Umgebungen ist wünschenswert.
- Starke Kommunikations- und Koordinationsfähigkeiten
- Fähigkeit zur kollaborativen Arbeit in einem multidisziplinären Team
- Liebe zum Detail und Fähigkeit, Termine einzuhalten
- Kenntnisse über Medienproduktionsformate und Arbeitsabläufe
6. Vergütung
Das Richtbudget beträgt 7.000 €.
7. Einreichungsformular
Das Formular wurde am 30. April 2026 geschlossen.
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