MUSCAT, OMAN, 28. Januar 2025 – Der Internationale Wissenschaftsrat (ISC) hat seinen vierten Global Knowledge Dialogue (GKD) in Maskat, Oman, abgeschlossen. Damit endete eine anspruchsvolle Dialogreihe, deren Ziel darin bestand, in regelmäßigen Abständen wichtige Fragen an den Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie zwischen Wissenschaft und Politik zu erörtern.
Das unter der Schirmherrschaft Seiner Hoheit Sayyid Asaad bin Tariq Al Said veranstaltete Muscat GKD versammelte über 415 Vertreter von ISC-Mitgliedern aus 132 Ländern zu zweitägigen Diskussionen über wissenschaftliche Prioritäten bei der Förderung von Nachhaltigkeit und globaler Entwicklung.
Den Vorsitz der Abschlusszeremonie der Veranstaltung führte SE Saif Al-Hiddabi, Staatssekretär für Forschung und Innovation des Sultanats Oman, der über die tiefgreifende Wirkung des Dialogs sprach:
In diesen drei Tagen haben wir ein breites Spektrum an Themen behandelt, von künstlicher Intelligenz bis hin zu Vertrauen in die Wissenschaft und von gerechten Transformationen bis hin zu Nachhaltigkeit, und damit den Grundstein für eine sinnvolle Zusammenarbeit gelegt. Die Wissenschaft lebt von der Zusammenarbeit, und unser Dialog endet hier nicht, sondern wird mit der Gründung des Regionalbüros in Oman fortgesetzt.
Sir Peter Gluckman, Präsident des ISC, betonte die Ergebnisse des Dialogs und die kollektive Verantwortung der weltweiten Wissenschaftsgemeinschaft:
Der Muscat Global Knowledge Dialogue hat gezeigt, wie wichtig die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit bei der Lösung der dringendsten Probleme der Welt ist. Durch die Entwicklung einer gemeinsamen Vision für die Zukunft der Wissenschaft stärken wir unsere kollektive Fähigkeit, eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben und das Leben weltweit zu verbessern. Die heute verabschiedete Muscat-Erklärung unterstreicht unsere gemeinsame Vision und bekräftigt unsere Verpflichtung, die Wissenschaft zum Nutzen aller einzusetzen.
Die Annahme des Erklärung von Muscat markierte einen wichtigen Meilenstein im Dialog. In dieser Erklärung fordern die Teilnehmer Wissenschaftler und andere Interessenvertreter auf, bei der Bewältigung dringender Herausforderungen eine aktive Rolle zu übernehmen und die Rolle der Wissenschaft als globales öffentliches Gut zu stärken.
Die Erklärung betont die Notwendigkeit:
Die Erklärung fordert auch die Integration der Wissenschaft in globale politische Rahmenbedingungen und unterstreicht, wie wichtig es ist, durch Transparenz und ethische Praktiken das Vertrauen in wissenschaftliche Institutionen zu stärken. Diese umsetzbaren Aussagen werden die künftige Arbeit des ISC leiten und gemeinsame Anstrengungen inspirieren, die Wissenschaft für Frieden, Nachhaltigkeit und das Wohlergehen von Mensch und Planet zu nutzen.
Im Verlauf des Dialogs erörterten die Teilnehmer wichtige Themen zu drei Hauptthemenbereichen:
Interaktive Workshops, Expertenrunden und Plenarsitzungen ermöglichten einen intensiven Ideenaustausch und ebneten den Weg für umsetzbare Ergebnisse.
Der Muscat Global Knowledge Dialogue war der öffentliche Teil der dritten Generalversammlung des ISC, die am 29. und 30. Januar stattfindet. Dies ist die erste Generalversammlung des ISC, die seit seiner Gründung im Jahr 2018 persönlich stattfindet. Sie bietet Mitgliedern und Fellows eine wichtige Gelegenheit, die strategischen Prioritäten des Rates zu definieren und seine organisatorische Führung zu stärken.
Zum Abschluss dieser Dialogreihe bekräftigt das ISC erneut sein Engagement für die Förderung der Wissenschaft als globales öffentliches Gut. Die im Rahmen dieser Veranstaltungen gewonnenen Erkenntnisse und geschmiedeten Partnerschaften werden die Mission des ISC leiten, die Wissenschaft für eine nachhaltige und gerechte Zukunft zu nutzen.