„Die Erneuerung dieser langjährigen Freundschaft zwischen UNDRR und ISC ist eine wichtige Formalisierung einer Dynamik, die sich auf der ganzen Welt auf natürliche Weise ereignet – die Wissenschaft liefert die Grundlage für die Katastrophenvorsorge“, sagte Frau Albrito.
Seit über einem Jahrzehnt arbeiten UNDRR und ISC zusammen, um die wissenschaftlichen Grundlagen der Katastrophenvorsorge und Resilienz zu stärken. Ihre Zusammenarbeit hat wichtige globale öffentliche Güter hervorgebracht, darunter Ein Rahmen für globale Wissenschaft zur Unterstützung risikobasierter nachhaltiger Entwicklung und planetarer Gesundheit, hat das Gefahrendefinition und -klassifizierung – Überprüfung und Gefahreninformationsprofileund die Briefing Note zum systemischen RisikoDie Partnerschaft hat auch Folgendes unterstützt: Globale Risikowahrnehmungen Bericht und Mitinitiator des Integrierte Forschung zum Katastrophenrisiko (IRDR) Programm – Initiativen, die das globale Verständnis komplexer und miteinander verbundener Risiken vorangebracht haben.
Im Rahmen der erneuerten Absichtserklärung werden beide Organisationen ihre Zusammenarbeit in mehreren Prioritätsbereichen vertiefen. Dazu gehört die maschinelle Verarbeitbarkeit der Gefahreninformationsprofile durch ISCs System. Ausschuss für Daten (CODATA)Die Bemühungen zielen darauf ab, den verantwortungsvollen Einsatz neuer Technologien in der Katastrophenvorsorge zu beschleunigen und die globale Gemeinschaft der Risikoforscher zu stärken. So soll sichergestellt werden, dass wissenschaftliche Erkenntnisse weiterhin die Grundlage für Entscheidungen im Bereich Resilienz und nachhaltige Entwicklung bilden.
„UNDRR und ISC haben gemeinsam bereits viel erreicht. Da wir uns nun in den letzten fünf Jahren des Sendai-Rahmenwerks und der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) befinden, wächst die Dringlichkeit einer beschleunigten Umsetzung. UNDRR und ISC müssen gemeinsam auf ihren bisherigen Erfolgen aufbauen, um sicherzustellen, dass die Wissenschaft auch weiterhin die Entscheidungen in einer sich rasch verändernden Welt leitet“, bemerkte Sir Peter.
Der Strategieplan 2025–2028 des ISC hebt die Wissenschaft als Motor für evidenzbasierte Politik und gesellschaftliche Resilienz hervor. Der aktualisierte Strategische Rahmen 2026–2035 des UNDRR bekräftigt diesen Ansatz und betont die Bedeutung von Netzwerken und Partnerschaften mit wissenschaftlichen Institutionen wie dem ISC, um die risikobasierte Entwicklung und Umsetzung des Sendai-Rahmenwerks voranzutreiben.
Die erneuerte Partnerschaft markiert ein neues Kapitel in der Angleichung globaler Wissenschafts- und Politikgemeinschaften, um Risiken in einer zunehmend komplexen Welt besser vorherzusehen, zu reduzieren und zu bewältigen.