In Partnerschaft mit dem Scholar Rescue Fund (IIE-SRF) des Institute of International Education

Das Mentoring-Initiative für vertriebene Akademiker (MIDA) behebt eine entscheidende Lücke im globalen Unterstützungsnetzwerk für Wissenschaftler, deren akademische Karriere durch Konflikte, Verfolgung, Einschüchterung oder andere Formen der Instabilität beeinträchtigt wurde.
Während Notfall-Umsiedlungs- und Stipendienprogramme einen wichtigen kurz- bis mittelfristigen Schutz bieten, stehen viele vertriebene Forscher weiterhin vor erheblichen Herausforderungen beim Wiederaufbau beruflicher Netzwerke, beim Zugang zu Forschungsumgebungen und beim Wiederaufbau einer nachhaltigen akademischen Karriere.
Angesichts der weltweit stetig wachsenden Zahl vertriebener Wissenschaftler ist die Stärkung der Wege zu ihrer langfristigen Integration unerlässlich, um individuelle Karrieren zu sichern, wertvolles Fachwissen zu bewahren und die globale wissenschaftliche Kapazität aufrechtzuerhalten.
MIDA hat sich zum Ziel gesetzt, die langfristige akademische Integration vertriebener Wissenschaftler zu erleichtern, indem es IIE-SRF-Stipendiaten mit erfahrenen Forschern und Professoren in ihren Gastländern oder -regionen zusammenbringt.
Durch strukturierte Mentoringprogramme erhalten die Teilnehmenden Unterstützung beim Umgang mit neuen akademischen Systemen, beim Ausbau beruflicher Netzwerke und bei der Wiederanknüpfung an internationale Forschungsgemeinschaften. Die Initiative zielt außerdem darauf ab, einen Pool ausgebildeter Mentorinnen und Mentoren aufzubauen, die vorwiegend aus den verschiedenen Mitgliedern des International Science Council (ISC) stammen. Dadurch werden der gegenseitige Austausch gefördert und die Zusammenarbeit sowie die Inklusion innerhalb der globalen Forschungsgemeinschaft gestärkt.
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