Dieses Projekt ist nun abgeschlossen.
Der Internationale Wissenschaftsrat (ISC) hat gemeinsam mit dem Department of Science, Technology, Engineering and Public Policy (STEaPP) des University College London ein unabhängiges Forschungsprojekt durchgeführt, das den Einfluss der Wissenschaft auf das System der Vereinten Nationen (UN) untersucht. Der Bericht zeigt Möglichkeiten auf, wissenschaftliche Beiträge und Beratungen in der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) stärker zu systematisieren.
Im Jahr 2021 ordnete der ISC eine Lenkungsgruppe um ihr Engagement im zwischenstaatlichen System strategisch zu gestalten und die Stimme der Wissenschaft in der globalen Politikgestaltung zu stärken. Dies führte zur Gründung der „Freundeskreis Wissenschaft für Aktion“ (GoF), Eine Koalition von UN-Mitgliedsstaaten, deren Ziel es ist, sicherzustellen, dass die UN und ihre Mitgliedstaaten Zugang zu verwertbarem Wissen haben, um evidenzbasierte Entscheidungen treffen zu können.
Im Rahmen seiner Bemühungen, die Rolle der Wissenschaft bei Beratungen und Entscheidungen im multilateralen System zu stärken, analysiert der ISC den Bedarf der UN-Generalversammlung an wissenschaftlicher Beratung, überprüft vergangene und aktuelle wissenschaftliche Beratungsmechanismen und diskutiert mögliche Schritte zur Etablierung eines dauerhafteren Beratungsmechanismus. Zu diesem Zweck beauftragte der ISC eine Gruppe von STEaPP am University College London mit einem unabhängigen Forschungsprojekt. Ziel ist es, die aktuelle wissenschaftliche Beratungslandschaft der UN-Generalversammlung zu kartieren und Möglichkeiten zur Verbesserung der evidenzbasierten Entscheidungsfindung in diesem globalen Gremium zu identifizieren.
Die Studie „Stärkung der wissenschaftlichen Beratung bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen“ Der Bericht stützt sich auf primäre Interviewdaten und sekundäre Literaturrecherchedaten und beleuchtet formelle und informelle Kanäle der Beweisbereitstellung, Herausforderungen innerhalb der aktuellen wissenschaftlichen Beratungsmechanismen sowie mögliche Strategien für die Etablierung eines robusten, institutionalisierten wissenschaftlichen Beratungsrahmens bei der UNGA. Die Daten und die daraus resultierenden Empfehlungen des Berichts legen nahe, dass die Einrichtung einer zentralen und kontinuierlichen Regelung für wissenschaftliche Beiträge und Beratungen eine effektivere Integration von Beweisen in die Beratungen und Entscheidungsprozesse der UNGA ermöglichen würde.
Wichtigste Handlungsempfehlungen
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