Jorge Huete-Pérez ist Molekularbiologe und Experte für Wissenschaftsdiplomatie und stammt ursprünglich aus Nicaragua. Er ist Professor an der Georgetown University und Gründungsdirektor des Zentrums für Molekularbiologie an der Universität von Zentralamerika (Nicaragua), wo er das erste molekularbiologische Labor des Landes gründete. Nach seiner Promotion und Postdoc-Arbeit an der UC San Francisco und der Harvard Kennedy School of Government (USA) kehrte er 1998 nach Nicaragua zurück und war Mitbegründer der Akademie der Wissenschaften Nicaraguas.
Dr. Huete-Pérez hat sich während seiner gesamten Karriere engagiert für die akademische Freiheit und den verantwortungsvollen Umgang mit Wissenschaft in der Gesellschaft eingesetzt und dabei oft in einem Umfeld gearbeitet, in dem wissenschaftliche Unabhängigkeit und offene Forschung unter Druck standen. In den letzten Jahren hat er seine Bemühungen auf die internationale Bühne ausgeweitet, wo er weiterhin regionale Wissenschaftsinitiativen leitet und gefährdete Wissenschaftler durch Öffentlichkeitsarbeit, Mentoring und institutionelles Engagement unterstützt.
Seine Beiträge zur internationalen Wissenschaftsgemeinschaft umfassen Forschung in den Bereichen Molekularbiologie, Umweltverträglichkeit und öffentliche Gesundheit – insbesondere in den Bereichen Parasitologie, Biotechnologie und antimikrobielle Resistenz. Er war eine sichtbare Stimme in globalen Diskussionen über akademische Freiheit, Wissenschaftsdiplomatie und die Rolle der Wissenschaft in der demokratischen Entwicklung. Seine Führungsrolle wurde mit internationalen Auszeichnungen gewürdigt, darunter dem Pew Fellowship in Biomedizinischen Wissenschaften und Wahl in die Global Young Academy.
Dr. Huete-Pérez hatte Führungspositionen in verschiedenen wissenschaftlichen Gremien inne, darunter IANAS, GYA und die InterAcademy Partnership (IAP), wo er derzeit im Ausschuss für Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Bildung tätig ist. Er sprach sich umfassend für den Schutz von Wissenschaft und Wissenschaftlern in fragilen Demokratien aus und trug maßgeblich zur Förderung inklusiver, ethischer und kollaborativer Wissenschaftssysteme in ganz Lateinamerika bei.
Diese Seite wurde im Juli 2025 aktualisiert.