Dr. Noreen O'Meara ist Professorin und Inhaberin des Synnott Family Chair für Europarecht am University College Cork, Irland. Zuvor war sie außerordentliche Professorin für Menschenrechte, Europa- und Umweltrecht, Co-Direktorin des Surrey Centre for International and Environmental Law (SCIEL) und Leiterin der Governance-Abteilung des Governing Plastics Network.
Noreen verfügt über einen Hintergrund in der Rechtspraxis in den EU-Institutionen (Europäische Kommission und EuGH) und verfügt über 14 Jahre Erfahrung im akademischen Bereich. Durch ihre Hintergrundkenntnisse im internationalen Menschenrechtsrecht und im EU-Recht hat sie umfangreiches Fachwissen zur Umweltgovernance entwickelt, insbesondere zur Bekämpfung der Kunststoffverschmutzung auf nationaler, regionaler und globaler Ebene.
Zu ihren veröffentlichten Forschungsarbeiten zur Kunststoff-Governance gehören: die Umsetzung der Einweg-Kunststoffrichtlinie in der EU und im Vereinigten Königreich (O'Meara 2020); die Verhandlungen zum globalen Kunststoffvertrag (O'Meara 2023); und Menschenrechte im globalen Kunststoffvertrag – Auswirkungen auf Klima, Ökosysteme und menschliche Gesundheit (O'Meara 2023). Sie nahm als akademische Beobachterin am INC-2 teil und plant, an INC-4 und INC-5 teilzunehmen.
Als Leiterin der Governance-Forschung beim Governing Plastics Network unter der Leitung der Universitäten Surrey und Nairobi verfügt sie über eine Erfolgsbilanz als PI und CO-I bei interdisziplinären Projekten (Förderer: UKRI/GCRF, EPSRC, ESRC, UGPN, British Academy). und das UN-Umweltprogramm (UNEP)). Im Rahmen des Governing Plastics Network konzentrierte sich Noreens Projektforschung zur Kunststoff-Governance insbesondere auf Ostafrika und die Karibik, Brasilien und Australien.
Ihr neuestes Forschungsprojekt ist die Leitung einer Studie über rechtliche und politische Instrumente zur Bekämpfung der Kunststoffverschmutzung (im Auftrag von UNEP). Weitere aktuelle Forschungsprojekte befassen sich mit dem globalen Handel und Kunststoffabfällen sowie den Schnittstellen zwischen Menschenrechten und Umweltverschmutzung.
Diese Seite wurde im Juni 2024 aktualisiert.