Prof. Teketel Yohannes promovierte 1997 in Physikalischer Chemie an der Addis Abeba University (AAU), Äthiopien. Seit 1984 lehrt und betreut er Bachelor- und Masterstudierende an der AAU. Mit seiner Forschungsgruppe und seinen Mitarbeitern erforschte er intensiv die Elektrochemie, Spektroelektrochemie, Photovoltaik und Photoelektrochemie organischer leitfähiger Polymermaterialien und veröffentlichte über 80 wissenschaftliche Artikel in renommierten lokalen und internationalen Fachzeitschriften.
Prof. Teketel erhielt ein Forschungsstipendium vom Österreichischen Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD), Österreich, der Matsumae International Foundation (MIF), Japan, der Internationales Wissenschaftsprogramm (ISP), Schweden, das Abdus Salam International Centre for Theoretical Physics (ICTP), Italien, die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), Niederlande, die Chinesische Akademie der Wissenschaften – Die Weltakademie der Wissenschaften (CAS-TWAS), China, und die Ausbildung und Forschung in italienischen Laboratorien (TRIL), Italien. Er war Junior und Regular Fellow des ICTP und ist ein Fellow der Äthiopischen Akademie der Wissenschaften (EAS).
Prof. Teketel ist Vorstandsmitglied der African Materials Research Society (AMRS), Gründer und Vordenker des African Network for Solar Energy (ANSOLE) und erstes Vorstandsmitglied des Joint US-Africa Materials Institute (JUAMI). Er war Vorsitzender der Chemieabteilung am Bahir Dar Teachers College der Universität Addis Abeba, Direktor des Materialwissenschaftsprogramms und stellvertretender Dekan für Graduiertenprogramme am College of Natural Sciences der Universität Addis Abeba, Forschungsdirektor und stellvertretender Präsident für Forschung und Technologietransfer der Universität Addis Abeba sowie Vizepräsident für akademische Angelegenheiten der Universität Addis Abeba Science and Technology. Derzeit ist er geschäftsführender Direktor der Äthiopischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Global Council der InterAcademy Partnership – Wissenschaftliches Bildungsprogramm (IAP-SEP).
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